Alexander von Humboldt

Eine spannende Persönlichkeit in Oberfranken

Alexander von Humboldt lebte von 1792 bis 1797 in Oberfranken und verbrachte dabei auch viel Zeit in Bad Steben. Als Bergassessor und späterer Oberbergrat begutachtete er den Bergbau in unserer Region für den Staat Preußen und verhalf diesem fast erloschenen Wirtschaftszweig durch seine ungewöhnlichen Ideen zu neuer Blüte. Besonders lagen ihm die Bergleute am Herzen: Er erfand ein Grubenlicht, das auch bei geringem Sauerstoffgehalt noch brannte und ein Atemgerät zu Rettung von verunglückten Arbeitern. Seine 1793 gegründete Bergschule gilt als erste Berufsschule in Deutschland. Nach seine Zeit in Bad Steben trat er seine Forschungsreise in Südamerika an, die ihn durch seine Aufzeichnungen weltberühmt machten. Sogar der damalige amerikanische Präsident empfing ihn im weißen Haus. Humboldt starb 89jährig in Berlin.

Über Bad Steben schrieb er: "Diesseits des Meeres finde ich mir so einen Ort nicht wieder!" 


Der Namensgeber unserer Schule feiert 250. Geburtstag

Projektwoche im Zeichen des berühmten Forschers

Sein Name steht für unsere Schule- Alexander von Humboldt. Im September vor 250 Jahren wurde der berühmte Naturforscher in Berlin geboren. Bevor er seine große Reise nach Südamerika antrat, lebte er ca. vier Jahre als Bergasessor in Bad Steben. Diese Zeit hat bei ihm großen Eindruck hinterlassen und sein weiteres Leben geprägt. Unsere Schule würdigt Humboldt mit einer Projektwoche, in deren Verlauf wir sein Leben und Wirken kennenlernen wollen, zeichnen, singen und vielleicht auch auf seinen Spuren wandern. Hier können Sie verfolgen, wie unsere Woche verläuft. Lassen Sie sich mitnehmen auf unsere Reise mit Alexander von Humboldt!


Erich Ludwigs Portrait Alexander von Humboldts an unserer Schule

Dieses Bild haben Sie schon oft gesehen- aber vielleicht noch nie richtig angeschaut...

Der Künstler Erich Ludwig gestaltete dieses Bild im Jahr 1962. Wer genau hinsieht, erkennt viele Hinweise auf Alexander von Humboldt. So ist rechts unten ein Bergbaustollen zu erkennen; ein Hinweis auf Humboldts Tätigkeit in Bad Steben. Pflanzen und Tiere stehen für seine umfangreichen Forschungen zur Artenvielfalt der Welt, die er über viele Jahrzehnte hinweg betrieb. Links oben ist eine Sonnenfinsternis zu erkennen, die ihn in Südamerika zum Überdenken seines Weltbildes brachte. Die Längen- und Breitengrade auf dem angedeuteten Globus erinnern an Humboldts Neuvermessungen von Standorten, nach denen die Weltkarten korrigiert werden mussten. Am unteren Rand des Bildes kann man den Fluss Orinoko in Südamerika erahnen, den der Forscher bereiste.

2. Klassen gestalten Humboldt-Portraits

Zwei Künstlerinnen bei der Arbeit
Die Klassen 2a und 2b gestalteten das Portrait von Alexander von Humboldt zu einem gemeinsamen Kunstwerk nach dem Vorbild von Andy Warhol. Während der Arbeit lauschten sie einem Hörspiel über den berühmten Wissenschaftler.

3. und 4. Klassen lernen Humboldt kennen

Vorbereitungen für das Schulfest laufen

Arbeit am Dschungelbild
Mitmachen- das ist das Motto bei der Gestaltung der Arbeitsblätter zum Thema Alexander von Humboldt. Das Leben des berühmten Forschers und vor allem seine Zeit in Bad Steben fanden bei den Kindern großes Interesse. Filme über den Aufenthalt Humboldts in Südamerika ließen seine Eindrücke für die Schülernnen und Schüler lebendig werden. Am Ende hatten alle dazugelernt- auch die Lehrkräfte!

4. Klassen bereiten Musikstück vor

Geheimnisvolle Grooves im Klassenzimmer

Die 4.Klassen bei der Probe
Eine musikalische Erinnerung an Alexander von Humboldts Leben bereiten die 4. Klassen vor. Lassen Sie sich beim Schulfest überraschen!

Forschen auf der Blumenwiese

1. Klasse zeichnet Blumen

Stolze Zeichner
Mit einem Gang auf eine Blumenwiese trat die 1. Klasse in Humboldts Fußspuren. Verschiedene Blumen wurden herausgesucht und anschließend im Klassenzimmer fachgerecht aufgezeichnet.

4a erstellt ein Lapbook zu Humboldt

Bei der Arbeit
Kreativ und gestalterisch tätig wurden die Kinder bei der Erstellung eines Lapbooks. Mit dieser Arbeitsform können Schülerinnen und Schüler Arbeitsergebnisse abwechslungsreich gestalten und präsentieren. Mit großer Begeisterung wurden individuelle Ergebnisse erstellt.